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12.12.2019 - Neuplanung einer Klärschlamm-Verbrennungsanlage (VEB 3) für das Klärwerk der Stadt Karlsruhe
Das Tiefbauamt der Stadt Karlsruhe plant eine dritte Verbrennungslinie zur thermischen Verwertung von Klärschlämmen. Diese soll die erste Linie ersetzen. Im Zuge der Vorplanung wurden verschiedene Varianten untersucht. Ziele der Maßnahme sind: Schaffung von Redundanz, Erhöhung der Autarkie, einheitliches Betriebskonzept und die Möglichkeit eines Parallelbetriebs.
Die geplante Anlage umfasst ein Hauptgebäude, drei Nebengebäude und mehrere begehbare Medienkanäle. Im Hauptgebäude sollen u.a. Trocknung, Kesselhaus, Thermische Anlagen, Rauchgasreinigung sowie Elektro- und Sozialräume untergebracht werden. In einem Nebengebäude ist die Fremdschlammannahme untergebracht. Desweiteren werden ein Elektro-Gebäude und ein Gebäude für die maschinelle Voreindickung vorgesehen. Der Überschussschlamm des Klärwerks Karlsruhe sowie angelieferter Fremdschlamm werden entwässert, getrocknet und in der Wirbelschicht verbrannt (ca. 20.000 t/a TS). Die entstehende Wärme und der erzeugte Strom werden der Verwertung zugeführt.
Die geplanten Gebäude sind überwiegend als Stahlbetonkonstruktion mit Dämmung und Außenverkleidung vorgesehen. Das Kesselhaus soll als reiner Stahlbau ausgeführt werden. Insgesamt werden mehr als 2.600 m² Fläche neu bebaut. Dabei werden Gebäudehöhen über 30 m und mehr als 46.000 m³ umbauter Raum erreicht. Die AWIPLAN-PPD GmbH ist für sämtliche HOAI-Leistungsphasen im Bereich Bautechnik (Gebäude) beauftragt.
Auftragsbeginn: 2017
Geplanter Baubeginn: 2020
Geplante Inbetriebnahme: 2025
1 Bild/Image
Angelegt: 12.12.2019 09:46:00/Iris Maier
Geändert: 12.12.2019 09:47:00/Iris Maier
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